Max Julian Otto works in the fields of drawing, handwriting/ free calligraphy and text.
 
His ink drawings combine texts from Zen Buddhism and other inner paths with (travel-) sketches, free associations, and the recurring circular motif.  The process of copying/writing/drawing is central – a continuous movement away from content and legibility towards rhythm and texture.
 
As a draftsman, he specializes in storyboards for feature films and commercials and in collaboration with directors and cinematographers. Since 1999, he has drawn storyboards for numerous films and over 800 international commercials, as well as illustrations for books, magazines and theaters.
His work has received several awards and has been exhibited at venues including the Reiss-Engelhorn Museums in Mannheim and the Deutsche Kinemathek/ Museum for Film and Television in Berlin.
 
M.J. Otto regularly shares his expertise in workshops and seminars, including as a guest lecturer in the directing department at the renowned Academy of Dramatic Arts HfS "Ernst Busch" in Berlin.
 


Max Julian Otto ist in den Bereichen Zeichnung, Handschrift/ freie Kalligrafie und Text tätig. 

Seine Tusche-Arbeiten kombinieren Texte aus dem Zen-Buddhismus und anderen inneren Wegen mit (Reise-) skizzen, freien Assoziationen und dem wiederkehrenden Kreismotiv. 
Der Prozess des Ab/Schreibens/ Zeichnens steht dabei im Vordergrund – eine stetige Bewegung, weg von Inhalt und Lesbarkeit hin zu Rhythmus und Textur.

 

Als Zeichner ist er auf Storyboards für Filme und die szenische Auflösung in Zusammenarbeit mit Regie und Kamera spezialisiert. Seit 1999 hat er Storyboards für zahlreiche Kinofilme, Serien und über 800 internationale Werbefilmproduktionen gezeichnet, ausserdem zahlreiche Illustrationen für Bücher, Zeitschriften und Theater.

Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet und waren bisher u.a. in den Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim, und in der Deutschen Kinemathek/ Museum für Film und Fernsehen, Berlin, zu sehen.

M.J. Otto gibt sein Wissen regelmäßig in Workshops und Seminaren weiter, u.a. als Gastdozent an der Hochschule für Schauspielkunst HfS "Ernst Busch", Berlin, im Fachbereich Regie. 

Wie ich arbeite

Der Stift (digital und analog) ist für mich Ausgangspunkt meiner Arbeit – ein Werkzeug, um Inhalte sichtbar zu machen, um Räume, Ideen, Geschichten und Zusammenhänge zu erforschen. 

Künstlerische Projekte, bei denen interdisziplinäre Kreativität und klassische Zeichentechniken gefragt sind, bilden den Schwerpunkt meiner Arbeit. Ich glaube an die Ausdruckskraft der menschlichen Hand und die Notwendigkeit des Erzählens. Ich arbeite aus Überzeugung ohne den Einsatz von KI.

How I work

I specialize in the hand-drawn visualization of original stories and complex narrative connections. The pen (digital and analogue) is the starting point of my work - a tool to make spaces, ideas, stories and connections visible. Artistic projects that require interdisciplinary creativity and classic drawing techniques are the focus of my work. I believe in the expressiveness of the human hand and the necessity of telling stories. I work without the use of AI out of conviction.

Mein Hintergrund

Das Malen und Zeichnen habe ich bereits ab meinem 9. Lebensjahr bei dem Kunstmaler Josef "Sepp" Wagner am Starnberger See gelernt – "plein air" Ölmalerei, Zeichentechniken, Komposition. Später folgten Weiterbildungen bei verschiedenen Lehrer*innen in Sumi-e-Malerei sowie europäischer und asiatischer Kalligrafie. 

Mein Filmwissen stammt hauptsächlich aus der Praxis: nach 1991 habe ich mehrere Jahre Erfahrungen erst als Produktionsassistent, später als Setaufnahmeleiter beim Film gesammelt, bis ich mich 1999 in Hamburg als Storyboardzeichner und Illustrator selbständig gemacht habe. Kurz darauf begann ich parallel mit meiner Tätigkeit als Bühnen- und Kostümbildner, die ich 2014 nach über 20 Theaterproduktionen unterbrochen habe, um mich auf das Zeichnen und andere künstlerische Projekte zu konzentrieren – bereichert um ein umfassendes Verständnis für den kreativen Prozess und die Zusammenarbeit mit Regie, Schauspiel und Gewerken. 

Die Zen-Praxis spielt seit viele Jahren eine wesentliche Rolle in meinem Leben und ist insofern ein wesentlicher Einfluss auf meine Tuschearbeiten.

Details und weitere Informationen findet Ihr unter "Credits" – Danke für das Interesse, ich freue mich auf interessante Anfragen! 

My background

I learned painting and drawing from the age of 9 with the painter Josef "Sepp"Wagner on Lake Starnberg - "plein air" oil painting, drawing techniques, composition. Further training with various teachers in Sumi-e, European and Asian calligraphy followed later on. 

My film knowledge comes mainly from practical experience: after 1991, I gained several years of experience as a production assistant, later as a set manager for commercial films, until I set up my own business as a storyboard artist and illustrator in Hamburg in 1999. 

Shortly afterwards, I started working as a stage- and costume designer for theaters in parallel, which I interrupted in 2014 after over 20 theater productions to concentrate fully on drawing and other art projects – enriched by a comprehensive understanding of the creative process and the collaboration with directing, acting and other disciplines. 

Zen practice has played a significant role in my life for many years and is therefore, as you may have noticed,  a major influence on my ink drawings/calligraphy.

Details and further information can be found under "Credits" – thank you for your interest, I look forward to interesting inquiries and projects!

 

„(…) Max Julian Otto – so wenig, wie man eindeutig fassen kann, wo der Vorname aufhört und der Nachname beginnt, so wenig wird man eine Schublade finden, in die man ihn stecken könnte. Es wird immer ein Stück rausgucken. Der Ausstatter ist auch Filmkünstler, der Zeichner Musiker, der Bühnenbildner Handwerker, der Kostümbildner Geschichtenerzähler. Seine Erfahrungen stammen aus der freien Kunst und der Werbung, von der Straße und aus der Gourmetküche, aus dem Comic-Heft und der Weltliteratur, aus schlechten Krimis und guten Kinderbüchern.“


Simone Sterr, aus der Laudatio zum Gudrun-Wassermann-Buschan-Preis der Stadt Mannheim 2005

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