ARCHIV
M. J. Ottos fotografisches Projektarchiv, chronologisch geordnet, Bilder der jeweiligen Zeit entsprechend groß bzw. scharf, wird gelegentlich ergänzt.
M. J. Otto’s photographic project archive—arranged chronologically, with images sized and sharpened according to the period—is occasionally updated.
Abb. oben: Werkschau Max Julian Otto, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, 2006 Foto © REM Mannheim
ARCHIV/ TEIL I
Projekte/ Auswahl 2025 – 2010/ wird ergänzt.
ARCHIV TEIL II
Projekte 2009 – 1997.
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ARCHIV SPEZIAL:
M.J. OTTO & ELEKTRIK GISELA
„Liedermacherei der anderen Art: Nachdenklich, böse, schön bescheuert und manchmal auch richtig gepflegt.“
Schwäbisches Tagblatt
...waren von 2005 – 2020 gemeinsam unterwegs. Seit 2020 ist der Fluchtfahrzeugverleih auf unbestimmte Zeit geschlossen. Wer Sehnsucht hat, besucht ihn in der Vergangenheit auf Vimeo oder Soundcloud. Achtung: z.Zt. nur klägliche Reste vorhanden.

Nur noch auf dem Schwarzmarkt erhältlich:
CD "Fluchtfahrzeugverleih". Aufgenommen 2011 in Köln, Auenweg, von Udo Heinz. Mischung & Mastering Bastian Wegner, Produktion Stefan Rogge/ M.J. Otto
CD-BESPRECHUNG (Ausschnitt)
„Später, wenn alles geschafft ist / später hast du immer frei / später genießt du die Aussicht / später bist du wieder dabei“ singt Max Julian Otto in „Später“ und man ahnt als Zuhörer, dass es später vielleicht zu spät sein könnte oder eben genau so wie es vorher war.
Vielleicht hat er ja zu viele Filme gesehen Später. Jetzt hat Max Julian Otto erst mal eine CD aufgenommen. Eine ruhige, etwas traurige, eine erstaunlich direkte, eine spröde und poetische, die auch sehr lustige Stellen hat. Nur Otto und Elektrik Gisela, seine Gitarre. Verstärkt also, aber wohltemperiert, leise, meist gezupft, ganz selten mal geschlagen und sehr sparsam klangverändert.
(…)
Wie war das gerade? Man spult noch mal zurück: „Es gibt ein Für und viele Wider / und Orden, die niemand verleiht / im Radio spielen sie Liebeslieder / und wir verwarten unsre Zeit.“ Nicht immer geht es so ruhig und melancholisch zu. Man muss allerdings schon M. Otto heißen, um eine so vertrackte wie höchst prosaische Alltagssuada eines Vaters an sein Kind zu treibenden, Song-tauglichen Verszeilen zu machen: „Wenn ich damals gehabt hätte / was du heut hast, hätte ich die Chancen / die ich dann gehabt hätte / genutzt, wäre da hin gegangen, wo ich wollte / wenn ich damals gehabt hätte / was du jetzt hast, hätte ich bestimmt / wo hin gewollt, wo ich die Chancen / die ich sicher gehabt hätte…“ und so weiter, dass es einem die Ohren raushaut, nervig, furchtbar lustig, fast valentinesk und vielleicht ja kathartisch. (…)
Und plötzlich hören die Worte auf: Es gibt Textstellen, die sind so entwaffnend, ungeschützt und manchmal auch nah am schlechten Schlagertext, und doch, hier, in diesem Zusammenhang, packt es einen und man ist unversehens ergriffen: „Ich bin alles was ich hab / ich nehme meine Masken ab /. . . Und plötzlich hören die Worte auf / und da ist nur noch Regen / weder kalt noch warm nur laut und dann ist da eine Tür / und dann wird dir jedes Morgen / endlich wieder unbekannt / und ich spür mein Herz so groß. . .“
„Fluchtfahrzeugverleih“ heißt diese CD, produziert haben sie Otto und der auch vom LTT bekannte Regisseur und Musiker Stefan Rogge. Sie erscheint am 27. Oktober.
Schwäbisches Tagblatt/ Soundcheck/ Peter Ertle 15.10.2011
(…) Max Julian Otto meint er, (…) und nebenbei der Macher von freundlich-leisen Liedern mit hinterlistigen Texten. Ein Wortakrobat mit Gitarre – die Entdeckung des Abends.
Sylvia Möcklin, Aalener Nachrichten
(…) wehmütige, manchmal selbstverlorene, meist auch zynische Songs in deutscher Sprache, deren dunkel-weiches Timbre immer auch einen Schuss Coolness abbekommt. (…)
kultura extra, Köln
(...) Vor allem im zweiten Teil des Liederabends zeigt er sich in solch vergnüglicher Hochform, durch und durch anarchisch, schräg, gut. Boris Vians Surrealismus lässt grüßen.
Aalener Nachrichten
(…) "Humor" sollte nicht alles dürfen, auch wenn einige lauthals lachen. Andererseits ist Otto, wenn er so denkt, wie er denkt, und es genauso besingt, einfach klasse.
Aalener Nachrichten



ARCHIV & REFERENZEN:: Auswahl vorläufiger Höhepunkte. Danke, dass Ihr da wart.
26.09.2019 Tapetenwerk, Schoener und Panzer Architekten, unplugged, solo & ganzheitlich in voller Länge
21.01.2017 Schauspiel Leipzig, „Le Club“, moderiert von Wenzel Banneyer
05.07.2014 Landestheater Tübingen, LTT-oben "Irgendwas fehlt immer", plugged, solo & ganzheitlich
29.04.2014 GRIPS-Theater BONUSTRACK
16.11.2013 Schauspiel Leipzig, „Le Club“, moderiert von Wenzel Banneyer
27.,28.,29.,30.10 & 08.,09.,10.11 ZWEI ERINNERUNGEN von Stefan Rogge und Max Julian Otto Orangerie-Theater im Volksgarten, Köln
04.11.2010, Thomas Prazak liest Oscar Wilde & Max Julian Otto macht Musik, Antiquariat am Ballplatz, Mainz
06.06.2010, INDRA Musikclub, Hamburg, Sängerknaben und Sirenen, zusammen mit Meike Schrader, Saskia Buggert, Nils Koppruch
28.05.2010, Orangerie-Theater im Volksgarten, Köln, ÜBER: Schönheit
10.10.2009, Reutlinger Kulturnacht, Café Sommer,plugged, solo & ganzheitlich
02.10.2009, Orangerie-Theater im Volksgarten, Kölner Theaternacht
19.07.2009, „The Silly Walk“, Köln, zusammen mit Bastian Wegner
04.07.2009, Theater Chemnitz, Exil, „Club Royal“
11.05.2009, Landestheater Tübingen, Foyer, plugged, solo & ganzheitlich
02.05.2009, Simultanhalle, Köln, Finissage "Die Schändung“
06.09.2008, Le Placard, zusammen mit Peter Güllenstern, Köln
06.07.2008, SOG Open Air, SWR-Wiese, Tübingen
04.05.2008, Landestheater Tübingen, LTT-oben, Benefiz zugunsten vom Ausstopfen bedrohter Füchse
12.12.2007, Landestheater Tübingen, „Spiel ohne Grenzen“
12.06.2005, Theater der Stadt Aalen, StockZwo, Nummer eins, unplugged, solo & ganzheitlich in voller Länge
18.05.2004, Theater der Stadt Aalen, „Showtime“





































































































































































































